Ein Rückblick und die Entwicklung weiterer Zukunftsideen zum Wohle ihrer Heimatgemeinde standen im Fokus der von den beiden Vorsitzenden Mike Weiland und Andreas Kahl organisierten Klausurtagung von SPD-Vorstand und -Gemeinderatsfraktion Kamp-Bornhofen, die jetzt in Bad Breisig stattgefunden hat.
Foto: Mike Weiland
"Frank Kalkofen wird auf Vorschlag des SPD-Vorstands erneut als Ortsbürgermeister zur Kommunalwahl am 25. Mai 2014 nominiert werden", so lautet nach Angaben des Ortsvereinsvorsitzenden Mike Weiland und seiner Stellvertreter Nelly Schneider und Andreas Kahl eines der wesentlichen Ergebnisse der Klausurtagung von SPD-Vorstand und -Gemeinderatsfraktion, zu der man über ein Wochenende in Bad Breisig zusammen gekommen war.
Frank Kalkofen leiste mit seinem Fleiß und Engagement hervorragende Arbeit und habe seit seiner ersten Wahl im Jahr 2006 und in Folge seiner Wiederwahl 2009 bereits zahlreiche Projekte in der Dorferneuerung, zur Realisierung des Gewerbegebietes, in der Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen oder beispielsweise im Sinne der dörflichen Infrastruktur für Familien und junge sowie die älteren Generationen, siehe etwa die Freibadsanierung, erfolgreich auf den Weg gebracht, unterstreicht auch Fraktionssprecher Jürgen Dedekind die Entscheidung. In aktuell abzuarbeitenden Themen, wie etwa der Vereinbarkeit von Windkraft und Welterbestatus zeige Kalkofen zudem, dass es gut ist, wenn einer Gemeinde ein Ortsbürgermeister vorstehe, der die Interessen zum Wohle ihrer Bürgerinnen und Bürger auch in schwierigen Diskussionen mit Maß und Ziel zu vertreten bereit sei. "Wir werden unser Zugpferd nicht in vollem Galopp wechseln", unterstrich Mike Weiland sinnbildlich den Nominierungsvorschlag. Frank Kalkofen könne man zudem als den Ortsbürgermeister-Typus bezeichnen, den man sich als Bürger vorstelle: bürgernah, ansprechbar, mit anpackend und mit pragmatischen Ideen für die Menschen handelnd, so die Meinung des Beigeordneten Peter Hohl.
Zukunftsthemen fest im Blick
Doch nicht nur die Personalentscheidung stand bei der von Mike Weiland und Andreas Kahl organisierten SPD-Klausur im Fokus der Betrachtung. Auch ein Rückblick über die auf die Zielgerade einbiegende Wahlperiode von 2009 bis 2014 im Gemeinderat sowie das Zusammenstellen gemeinsamer Ideen zur Weiterentwicklung der traditionsreichen Flößer-, Schiffer- und Wallfahrtsgemeinde bis ins Jahr 2019 standen ebenso auf der Agenda wie die Auswertung der Ergebnisse aus der 2. Zukunftswerkstatt, bei der sich kürzlich Bürgerinnen und Bürger eingebracht und zum Wohle der Gemeinde mit ihren Anregungen engagiert hatten.
"Im kommenden Jahr sind es bereits 20 Jahre, in denen uns die Bürgerinnen und Bürger als örtliche SPD ein großes Vertrauen schenken, unsere schöne Heimatgemeinde politisch verantwortlich zum ihrem Wohle zu leiten", fassten Frank Kalkofen und Mike Weiland während der Klausur zusammen. Dieses Vertrauen sei jedem einzelnen Aktiven stets Herausforderung und Verpflichtung zugleich gewesen, Kamp-Bornhofen voranzubringen und daran werde man auch künftig festhalten wollen, so Kalkofen und Weiland weiter. Die SPD sei 2009 mit dem Slogan "Wir gestalten Zukunft - Heimat mit Herz" angetreten und dies sei keine bloße Worthülse. "Bei unserem SPD-Ortsverein bringt jeder auch eine gehörige Portion Herzblut mit ein", attestierte auch SPD-Landesvorsitzender Roger Lewentz, der zeitweise der Klausurtagung beiwohnen konnte.
In Kürze wird das Arbeitsprogramm der SPD mit den Zielen bis 2019 erstellt. "Vieles konnte bereits umgesetzt werden, aber wir haben auch zahlreiche neue Zukunftsvisionen", so Andreas Kahl und Jürgen Dedekind. Insbesondere die jungen Vorstandsleute um Peter Runkel, Mathias Kutzner und auch Michael Wendling brachten ebenfalls einige gute Ideen mit ein. Ein geselliger Programmteil rundete die diesjährige Klausurtagung der SPD ab, so dass die Aktiven auch gemeinschaftlich gestärkt und voller Tatendrang in die kommenden Monate starten werden.