
Foto Joshua: Sidewalk-Frontmann Jürgen Hallfell alias Joshua war kurzfristig als Ersatz für Blind eingesprungen und sang sich schnell in die Herzen des Publikums, das er so richtig von seinem Können überzeugen konnte.

Foto Joshua: Sidewalk-Frontmann Jürgen Hallfell alias Joshua war kurzfristig als Ersatz für Blind eingesprungen und sang sich schnell in die Herzen des Publikums, das er so richtig von seinem Können überzeugen konnte.

Foto ColdWater: Die Band ColdWaterEffect aus dem Raum Lahnstein begeisterte mit ihren Indie Pop-Stücken zum Abschluss der Veranstaltung den Saal.
Fotos: Mike Weiland
Ein voller Saal, eine gut gelaunte und tanzende Menge und vor allem erstklassige Musik über die Genres Folk, Jazz, Blues, Pop sowie Power-Pop, Indie oder Pop-Punk überzeugten die Besucher der Veranstaltung - live in concert - der Jusos am vergangenen Freitag in Kamp-Bornhofen. So unterschiedlich das Angebot der Musikrichtungen war, so unterschiedlich war auch das Alter der zahlreichen Besucher im Hotel Jägerhof, so dass ein tolles, generationsübergreifendes Event über die Bühne ging. Spontan hatten die Jusos um ihre Sprecher Mathias Kutzner und Peter Runkel das Motto des Abends unter "Atomkraft? - Nein danke!" gestellt, was die zahlreichen Gäste, darunter auch Roger Lewentz, Staatssekretär, und Günter Kern, Landrat, Landtagsabgeordneter David Langner, Europaabgeordneter Norbert Neuser und SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles (alle SPD) eindrucksvoll mit Beifall unterstützten.
Los ging´s pünktlich um 19 Uhr mit Folksongs und Arbeiterliedern dargeboten von Liedermacher Jürgen Schöntges und Magret Wolf, die insbesondere mit traditionellen Stücken, wie Die Gedanken sind frei oder etwa Haltet stets zusammen zu begeistern wussten. Im Anschluss daran folgte mit dem Gig von Django Reinhardt & Friends ein erster Höhepunkt des Abends. Der weit über die Region hinaus und international bekannte Jazz-Sänger und Gitarrist wusste schon nach wenigen Klängen das Publikum mitzureißen.
Danach gab es Blues vom Feinsten. Hierfür zeichnete die regionale Cover-Band Bluespower verantwortlich. Hier zeigte es sich, dass sie als 'alte Hasen' schon lange im Geschäft sind und bereits viele Bühnen und Säle gerockt haben. Und genau das gelang den Männern um Frontmann Rudolf Helbach auch dieses Mal im Handumdrehen. Mit Songs, wie Sexy von Westernhagen und der Bob Dylan-Nummer Mighty Queen brachten sie den Saal so richtig in Stimmung.
Live in concert fand nicht nur wegen der guten und hochwertigen Qualität der Musikdarbietungen tolle Resonanz, auch die Vielfalt der Bands und Künstler ließ keinesfalls zu wünschen übrig. Als nächstes ging Joshua auf die Bühne, der besser bekannt als Sänger der sehr bekannten Cover-Band Sidewalk, mit einigen bekannten Songs, aber auch mit eigenem Liedgut das Publikum schnell im Griff hatte und mitriss. Danach ging es dann mit Burning The Evidence-Frontmann Thilo Distelkamp aus Neuwied und mit ColdWaterEffect (Indie Pop) aus Lahnstein in die letzten Runden. Hier ging insbesondere das jüngere und junggebliebene Publikum so richtig mit.
Großes Lob für die gelungene Organisation und das Programm gab es von Roger Lewentz und Günter Kern für die drei Veranstaltungsleiter Andreas Kahl, Peter Runkel und Mike Weiland, die ihre Erfahrungen aus dem Mittelrhein Open Air voll ausspielen und einbringen konnten. Bis weit nach Mitternacht spielten die Künstler einen Hit nach dem anderen. Das besonders abwechslungsreiche Programm mit schnellen und lauten oder auch langsamen Balladen ließ die Zeit verfliegen. Die große musikalische Leistung wurde neben zahlreichem Applaus vom Publikum gewürdigt und Kahl, Runkel und Weiland fassten als Fazit folgende Meinung zusammen: "Es ist eine tolle und eingespielte Zusammenarbeit, die Jusos, das Team des Hotels Jägerhof, aber auch die drei Hauptunterstützer Firma IDEKO und Weinhandlung Kunz & Sohn (beide Kamp-Bornhofen) sowie Feedback Veranstaltungsservice wieder einmal geleistet haben." Hierfür gilt allen Beteiligten ein ganz herzliches Dankeschön.
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