SPD Katzenelnbogen

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Radweg zwischen Braubach und Osterspai

Veröffentlicht am 04.10.2011 in Fraktion

Notwendige Radwegsanierung zwischen Osterspai und Braubach läuft - Berufspendler müssen nochmals Geduld aufbringen


Bereits seit kurz nach der Fertigstellung 2008 weist der Radweg Betonschäden auf. Diese werden nun saniert. Über Art und Umfang der Maßnahmen informierte sich jetzt SPD-Fraktionssprecher Mike Weiland beim hiesigen Landtagsabgeordneten und Infrastrukturminister Roger Lewentz.

Foto: Mike Weiland

Erst im Jahr 2008 wurde der Radweg zwischen Osterspai und Braubach fertiggestellt - nun werden große Teile davon bereits einer Sanierung unterzogen. Grund dafür ist ein Materialfehler im Beton, zu einer Zerstörung der Oberfläche führt.

Viele Bürger hatten sich in Vergangenheit an die SPD-Fraktion um deren Sprecher Mike Weiland gewandt, weil ihnen Abplatzungen am Radweg aufgefallen waren. Die SPD hatte hierüber und über ihre Kontakte mit dem zuständigen Landesbetrieb Mobilität (LBM) seiner Zeit berichtet. Für den LBM war der Fehler zum Einbauzeitpunkt leider nicht erkennbar. Von daher machten die dort Verantwortlichen die Mängel sofort nach dem Auftreten im Rahmen der Gewährleistung gegenüber dem Bauunternehmen geltend.

Da sich nun gerade Berufspendler erneut wegen des eingerichteten Ampelverkehrs mit halbseitiger Sperrung der Bundesstraße 42 in Geduld üben müssen, hat sich Mike Weiland beim hiesigen SPD-Landtagsabgeordneten Roger Lewentz, der zugleich zuständiger Infrastrukturminister für den Straßen- und Radwegebau ist, über Art und Umfang der Sanierung erkundigt.

"Zur Sicherung der Bausubstanz wird zunächst der schadhafte Bereich abgetragen und der Beton mit Kunstharz versiegelt", so Roger Lewentz. Anschließend werde der Radweg erneut in Form gebracht und mit einem Oberflächenschutz versehen. Die Sanierungskosten hat nun die Baufirma zu tragen. Weiterhin bringt die Sanierung eine Verlängerung der Gewährleistung mit sich. "Somit müssen die Berufspendler zwar mit der neuerlichen Verkehrseinschränkung leben und kurz nach der Bauphase nun erneut Geduld aufbringen, jedoch entstehen dem Bürger keine finanziellen Nachteile, die aus Steuergeld bezahlt werden müssten", so Mike Weiland einerseits verständnisvoll, aber erleichtert zugleich.

Die Arbeiten sind stark von Witterung, Temperaturen und Tageslichtverhältnissen abhängig. Laut Roger Lewentz habe man ins Auge gefasst, die Sanierung bis Jahresende abzuschließen, doch Verzögerungen seien leider nicht auszuschließen, so dass es auch Frühjahr werden könne. Gerade in Abhängigkeit der wetterbedingten Faktoren könnten Arbeitsunterbrechungen nicht ausgeschlossen werden, obwohl man mit Hochdruck bei der Sache sei, so der LBM gegenüber Lewentz.

Interesse der Berufspendler wird bestmöglich berücksichtigt

Wegen des Abstrahlens der Betonoberfläche ist die halbseitige Sperrung laut LBM unabdingbar, jedoch wirkt man im Hinblick auf die Berufspendler derzeit an der weiteren Optimierung der Ampelsteuerung. Da die Sanierung nur abschnittsweise und in mehreren Arbeitsschritten vorgenommen werden kann, sei auch keine Verkürzung der Baustelle möglich. Eine kurzzeitige Räumung der Baustelle an Wochenenden sei wegen der fortlaufenden Sanierungsarbeiten und der abgestellten Gerätschaften nicht möglich. Die Arbeiten werden auch an Samstagen ausgeführt, um günstige Witterungsverhältnisse zu nutzen. Sollte es zu absehbar längeren Ruhephasen infolge der Witterung kommen, werde die Baustelle aber geräumt und die Ampelregelung vorübergehend aufgehoben, habe der LBM gegenüber Lewentz versichert.

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