SPD Katzenelnbogen

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Schnelles Internet für Unternehmen in der Verbandsgemeinde Braubach überall verfügbar machen

Veröffentlicht am 06.11.2010 in Fraktion

Schnelles Internet, die so genannte Breitbandversorgung, ist in heutiger Zeit für Unternehmen mindestens so wichtig, wie früher ein normaler Telefonanschluss. Auf vielfältige Weise sind Betriebe, aber auch Private, inzwischen auf das Internet angewiesen, weil Kommunikation hierüber betrieben wird und oft große Datenmengen rasch untereinander ausgetauscht werden müssen. Gut ist es daher und ein entscheidender Standortvorteil, wenn in Städten und Gemeinden schnelles Internet verfügbar, viel besser noch, wenn entsprechend hohe Bandbreiten verfügbar sind.

Im Bereich der Verbandsgemeinde Braubach gibt es heute mit Ausnahme der Gemeinde Filsen eine mindestens 98-prozentige Internetversorgung der Haushalte mit mindestens 1 Mbit/s Bandbreite, das heißt die entsprechenden Haushalte könnten bei Bedarf schnelles Internet mit mindestens dieser Bandbreite beantragen und nutzen. Unter den 3.398 Haushalten sind „nur“ jeweils 4 Haushalte im Bereich von Dachsenhausen und Kamp-Bornhofen, 6 Haushalte in Osterspai und 1 Haushalt in Braubach, die hieran nicht teilnehmen können. Dagegen gibt es von den 283 Haushalten in Filsen bisher immer noch 271 Haushalte, also 95,7 %, die noch nicht einmal eine Bandbreite von 1 MBit/s mangels Verfügbarkeit beantragen können.

All diese ‚weißen Flecken‘ gilt es nach Meinung der SPD-Fraktion um ihren Sprecher Mike Weiland zu beseitigen. „Hieran muss sich schleunigst etwas zum Positiven ändern“, so Weiland. Die heutige Versorgung gehe andernorts sogar bereits bis in den Bereich von 16 MBit/s. Von daher seien andere Städte und Gemeinden in einem klaren Wettbewerbs- und Standortvorteil, so die Meinung der SPD-Fraktion mit den Ratsmitgliedern Rita und Claudia Wolf sowie Andreas Kahl weiter. Aus diesem Grund hat die SPD-Fraktion nun beantragt, dass sich der Verbandsgemeinderat mit der Thematik beschäftigen soll.

Gleich mindestens drei Unternehmen, die Dienstleistungen zur Verbesserung der Breitbandversorgung anbieten, sollen nach Willen der Ratsmitglieder Otmar Lamberti und Jürgen Dedekind vorstellig werden und Vorschläge sowie Vergleichsangebote erarbeiten, wie die Breitbandversorgung im Bereich der Verbandsgemeinde Braubach entscheidend und möglichst rasch weiter entwickelt werden kann.

Zielgerichtete Herangehensweise gefordert

Zur tatsächlichen und optimalen Verbesserung der Breitbandversorgung sollte nach Meinung der SPD-Fraktion von Anfang an, zielgerichtet und effizient an die Sache heran gegangen werden. Es müsse daher zwingend eine genaue Zielvorgabe an die Unternehmen gerichtet werden, wie sich die künftige Breitbandversorgung in der Verbandsgemeinde genau gestalten sollte, betonten Horst Bayer und Jörg May. Anhand dieser Zielvorgabe müssten die Dienstleistungsunternehmen vor einer möglichen Auftragsvergabe einen Gesamtvorschlag unter Berücksichtigung aller zu treffenden Maßnahmen sowie der zur Anwendung geplanten Materialien erarbeiten und der Verwaltung vorlegen. Entscheidend für die kommunalen Gremien ist hier die Darstellung eines realistischen Szenarios, das u. a. die Machbarkeit einer bestimmten Bandbreite im Allgemeinen, Realisierungszeiträume und die Art der geplanten Technologie beinhaltet, um die bestmögliche Erreichung der formulierten Zielvorgabe zu erreichen.

Die Angebote und damit verbundenen realistischen Unterstützungsmöglichkeiten und Förderungen der Landesregierung mit ihrer "Breitband-Initiative Rheinland-Pfalz" sind auf Forderung der SPD seitens des Unternehmens ebenfalls einzubeziehen.

„All diese Einzelaspekte müssen vorgegeben werden, um untereinander vergleichbare Angebote der Dienstleister als Entscheidungsgrundlage zu haben“, so Mike Weiland abschließend in der jüngsten Fraktionssitzung. Schnelle Internetversorgung in allen Gemeinden ist ein wichtiger Baustein, um die Verbandsgemeinde auch unter möglichem neuen Zuschnitt für die Zukunft als Standort konkurrenzfähig zu machen.

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