SPD Katzenelnbogen

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Nachttaxi nach Fusion auf neue Verbandsgemeinde ausweiten - Bürgerbus-Konzept entwickeln

Veröffentlicht am 28.11.2011 in Fraktion

Wurde auf Vorschlag der Jusos in der VG Braubach unter dem damaligen Vorsitzenden Mike Weiland und Schriftführerin Claudia Wolf gegenüber der ehemaligen SPD-Fraktion um Sprecher Albert Buchheit ins Leben gerufen: Das Nachttaxi in die einzelnen Gemeinden der VG Braubach. Heute stehen erneut junge SPD-Leute mit der Forderung zur Ausweitung des Nachttaxis auf die Gemeinden der Verbandsgemeinde Loreley parat und fordern dies gegenüber den damaligen Jusos, die heute die Ratsfraktion vertreten, mit dabei (v. r. n. l.) Anna Lenz, Niko Krigos, VG-Ratsmitglied Andreas Kahl, Peter Runkel, SPD-Bürgermeisterkandidat Carsten Göller, VG-Ratsmitglied Claudia Wolf, Thorsten Lachmann und SPD-Fraktionssprecher Mike Weiland.

Foto: Alexander Klein

Das in der heutigen Verbandsgemeinde Braubach vorhandene Angebot eines Nachttaxis soll mit der Fusion eine Ausweitung auf das gesamte Gebiet der neuen Verbandsgemeinde erfahren. Zudem soll ein Konzept zur Einrichtung eines Bürgerbusses in Abstimmung mit der Verbandsgemeinde Loreley erarbeitet und - wenn der neue Verbandsgemeinderat es beschließt - umgesetzt werden. Dies hat der Verbandsgemeinderat auf Antrag der SPD-Fraktion in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. In der Verbandsgemeinde Loreley gibt es bereits einen Beschluss, der in diese Richtung geht.

Mit dem Antrag möchte die SPD zur langfristigen und nachhaltigen Verbesserung der Mobilität der Bürgerinnen und Bürger beitragen. Seit einigen Jahren sorgt das Nachttaxi bei Bedarf freitags und samstags gegen 1.30 Uhr, mit Eintreffen des letzten Nachtbusses aus Koblenz, ab dem Braubacher Bahnhof für den sicheren weiteren Heimweg in die einzelnen Gemeinden der Verbandsgemeinde Braubach. Das Angebot, das damals ebenfalls auf Antrag der SPD eingerichtet worden ist, hat sich als erfolgreich erwiesen. Im Jahr 2010 haben das Nachttaxi 1.022 Fahrgäste genutzt - in den ersten drei Monaten des Jahres 2011 waren es bereits 344 Fahrgäste. Im Jahr 2009 sind der Verbandsgemeinde dafür Kosten in Höhe von 2.320,00 Euro entstanden. Für die Folgejahre waren bzw. sind entsprechende Haushaltsansätze vorgesehen. Die Kosten entstehen dadurch, dass pro Fahrgast 2 Euro fällig werden, egal, ob das Taxi nur bis Osterspai oder bis beispielsweise nach Kamp-Bornhofen fährt. Einen Zusatzbetrag zahlt die Verbandsgemeinde. Für die ausgeweitete Konzeption müssen die neuen Konditionen erarbeitet werden.

Das Nachttaxi wird insbesondere von jungen Menschen genutzt, aber auch andere Generationen machen hiervon Gebrauch. "Das Nachttaxi bedeutet gerade für Eltern mehr als eine bloße Infrastrukturmaßnahme - es stellt schlichtweg die Möglichkeit dar, dass junge Menschen auch spät noch ohne privat organisierte Fahrdienste sicher nach Hause kommen", erläuterte Fraktionssprecher Mike Weiland sinngemäß in der Ratssitzung. Dies erhöhe die Lebensqualität in den Gemeinden.

Fusionsvereinbarung sieht Bürgerbus vor

Weiterhin habe man sich in der Vereinbarung zur Fusion zwischen den Verbandsgemeinden Braubach und Loreley darauf verständigt, dass ein Sammeltaxi/Bürgerbus eingerichtet werden soll. Diese Bekundungen müssten mittels Entwicklung eines entsprechenden Konzepts auch schon vor der Fusion 'mit Leben gefüllt' und vorbereitet werden, so die SPD weiter, so dass der neue Rat möglichst zeitnah Entscheidungen treffen könne. Landesweit gibt es bereits erfolgreiche Modelle eines Bürgerbusses. Diese basieren teils auf ehrenamtlichen Strukturen, andere sehen die Einbindung örtlicher Unternehmen vor. Letztere Variante wird auf bisherigem Beschluss der Verbandsgemeinde Loreley derzeit in Erwägung gezogen. Wichtig ist der SPD, dass das Bürgerbuskonzept später allerorts auf eine Ergänzung des bereits vorhandenen ÖPNV und zum Erzielen von Synergieeffekten ausgelegt ist. Man möchte keine Konkurrenz zu bereits agierenden Unternehmen entwickeln.

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