Ortsausgang Bornhofen wird im Zuge des Radwegebaus umgestaltet
Ortsausgang Bornhofen wird im Zuge des Radwegebaus umgestaltet
Der Ortsausgang in Bornhofen wird im Jahr 2013 im Zuge des Radwegebaus an der Bundesstraße 42 in Richtung Kestert umgestaltet. Diese positive Nachricht überbrachten jetzt Verkehrsminister Hendrik Hering (SPD) und der Landesbetrieb Mobilität als Ausblick auf die weiteren Planungen zur Schließung der letzten rechtsrheinischen, rheinland-pfälzischen Lücke am Radweg zwischen Kestert und Bornhofen bei der Freigabe des 1. Teilstücks. Ein lange gehegter Vorschlag und Wunsch der SPD-Fraktion im Gemeinderat Kamp-Bornhofen sei damit greifbar nahe, freute sich Beigeordneter Peter Hohl, der vor einigen Jahren die Idee hatte, den Klosterparkplatz in die Maßnahme zu integrieren. Schon oft habe man daraufhin bereits vor dem Kloster gestanden und über die Fortschritte in den Bemühungen der SPD-Fraktion berichtet, erläuterten jetzt im Rahmen eines weiteren Ortstermins Ortsbürgermeister Frank Kalkofen und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Andreas Kahl, aber die Mühen hätten sich auf jeden Fall gelohnt. „Es hat geholfen, die Idee bereits im Jahr 2008 Verkehrsminister Hendrik Hering an Ort und Stelle vorzustellen“, ist der SPD-Vorsitzende Mike Weiland überzeugt, der damals den Mainzer Minister eingeladen hatte. Hiermit habe man die Interessen der Gemeinde und auch des Klosters nachhaltig an die Landesregierung herangetragen und dies zeige nun Früchte, fuhr Weiland fort.

Nelly Schneider und Walter Querbach betonten, dass sich auch Staatssekretär Roger Lewentz für den gesamten Radweg einerseits, insbesondere aber für die Einbeziehung des südlichen Ortsausgangs in den 3. Bauabschnitt andererseits eingesetzt habe. „Vielleicht ist es im Zuge der Parkplatzabsenkung auch möglich“, so eine weitere Idee von Peter Hohl, „das Bett der Bornhofener Bach bei deren Queren des Parkplatzes freizulegen.“ Der beim Ortstermin anwesende Landtagsabgeordnete David Langner wird auch dieses Ansinnen der SPD nun gerne mit nach Mainz nehmen und dort an den Verkehrsminister herantragen.
Das Kostenvolumen allein für den 3. Abschnitt wird sich auf etwa 1,1 Mio. Euro belaufen. Zusammen mit dem ersten, jetzt bereits frei gegebenen Abschnitt von 1,6 km und rund 5,2 Mio. Euro Kosten und dem zweiten Abschnitt von 1,4 km Länge und Kosten von rund 5,7 Mio. Euro, dessen Bau Ende Oktober 2010 beginnen wird, werden hier 12 Mio. Euro investiert. Dieses Stück wird seitens der Landesregierung als weiterer wichtiger Baustein für den Fremdenverkehr im UNESCO-Welterbe gewertet, denn der Radtourismus erfreut sich wachsender Beliebtheit und fördert auch die Fremdenverkehrsgemeinde Kamp-Bornhofen. Ratsmitglied Willi Pusch wertete die schneller als geplant vorangeschrittenen Baumaßnahmen im ersten Teilstück als tollen Erfolg. Die SPD-Fraktion Kamp-Bornhofen hat die Maßnahmen stets positiv begleitet und freut sich, wenn es nun ab Ende Oktober hoffentlich zügig weiter geht.

Bahnhofsvorplatz wird weiteres Schmuckstück in der Gemeinde
Auch am Bahnhof von Kamp-Bornhofen hat sich in den vergangenen Jahren viel Positives getan. Von den fast fertig gestellten Pflasterarbeiten zur Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes machte sich die SPD-Fraktion nun ebenfalls ein Bild. Nur noch wenige Restarbeiten sind bis zur Eröffnung der Platzfläche Anfang Oktober zu erledigen. Ob Bahnhof oder Vorplatz – beides seien nach Ansicht der SPD-Fraktion weitere Beispiele für gelungene Projekte in der Gemeinde, die man mit der Ratsmehrheit in den vergangenen Jahren zur Weiterentwicklung der Gemeinde angepackt und mit zuverlässigen Partnern, wie hier etwa der Kolping-Kapelle, realisiert habe, unterstrichen Andreas Kahl und Frank Kalkofen. Auch Walter Querbach betonte noch einmal, dass es die vollkommen richtige Entscheidung gewesen sei, sich dem ehemals verkommenen Bahnhofsgebäude anzunehmen und die Flächen herzurichten. Mit den hohen Landesförderungen sei man bis heute schon ein gutes Stück voran gekommen, so Peter Hohl und Mike Weiland übereinstimmend. Nun müsse man sehen, dass man das Projekt auch in den kommenden Jahren bezüglich des restlichen Innenausbaus abschließe, forderten Nelly Schneider und Willi Pusch.
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