SPD Katzenelnbogen

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SPD Kamp-Bornhofen tritt BI im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn bei

Veröffentlicht am 31.03.2014 in Ortsverein

Die SPD Kamp-Bornhofen ist nach einstimmigem Mitgliedervotum der Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn beigetreten, (v. l. n. r.) SPD-Ortsvereinsvorsitzender Mike Weiland, BI-Vorsitzender Willi Pusch und die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Nelly Schneider und Andreas Kahl bei der Übergabe der Beitrittserklärung.

Foto: Jürgen Dedekind

Noch tatkräftiger als bisher wird die SPD Kamp-Bornhofen künftig die Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn mit ihrem Vorsitzenden Willi Pusch unterstützen. Nach entsprechendem einstimmigem Beschluss durch die SPD-Mitgliederversammlung konnten die Ortsvereinsvorsitzenden Mike Weiland, Nelly Schneider und Andreas Kahl nun am Rande der Jubiläumsveranstaltung zum 95-jährigen Bestehen der örtlichen Partei die Beitrittserklärung gemeinsam übergeben.

"Die Menschen im Mittelrheintal verurteilen den Bahnlärm und die Erschütterungen", unterstrich Mike Weiland die Stimmung entlang der Strecken rechts und links des Rheins. Daher sei die aktuell durch ein Gutachten der rheinland-pfälzischen Landesregierung festgestellte Vereinbarkeit mit dem deutschen und dem EU-Recht in Bezug auf nächtliche Geschwindigkeits- und Durchfahrtsbeschränkungen für laute Güterzüge in den Ortschaften unerlässlich, forderte der Ortsvereinsvorsitzende weiter.

Willi Pusch betonte, es sei nun an der Zeit, bislang im Bundesrat diesbezüglich gefasste, aber nicht umgesetzte Beschlüsse für mehr Nachtruhe im Mittelrheintal wieder auf die Tagesordnung zu nehmen. Die Landesregierung habe hier gemeinsam mit dem Land Hessen schon einige Dinge auf den Weg bringen können, die es nun anzupacken gelte. Auch die Bundeskanzlerin habe dies den Menschen im Mittelrheintal aus Anlass einer Wahlkampfveranstaltung in Koblenz versprochen, so Pusch weiter. Sie müsse sich nun an Taten messen lassen.

"Geschwindigkeitsbeschränkungen auf 70 km/h sind nachts ein erster Schritt in die richtige Richtung", unterstrich auch Andreas Kahl, jedoch müssten kurzfristig zu realisierenden Lösungen, so auch die Umrüstung auf Flüsterbremsen, zügig umgesetzt und parallel dazu eine Ausweichtrasse zum Mittelrheintal vom Bund geplant werden. "Das Recht auf Nachtruhe und Gesundheitsschutz ist ein hohes Gut", betonte auch Nelly Schneider. Insofern helfe den Menschen nur ein Handeln auf Bundesebene.

Einig waren sich die drei SPD-Vorsitzenden, dass Willi Pusch mit seinen Aktiven schon viel Gutes für das Mittelrheintal geleistet habe. Er gelte gegenüber der Landes- und Bundespolitik als Experte in Sachen Bahnlärm und werde aufgrund seiner sachlichen und kompetenten Art vor allen Dingen im Gegensatz zu manch anderer Bürgerinitiative ernst genommen. Nicht umsonst wurde er zwischenzeitlich auch ins Amt des Vorsitzenden der Bundesvereinigung gegen Schienenlärm gewählt. "Wir sichern Dir uneingeschränkte Unterstützung zu und werden Dich als BI-Vorsitzenden mit Deinen Aktiven ebenso unterstützen, wie Du uns in der SPD unterstützt", so die gemeinsame Ansage von Mike Weiland, Nelly Schneider und Andreas Kahl abschließend. Willi Pusch dankte für den Beitritt der SPD zur BI und wertete dies auch als persönliche Wertschätzung seiner Arbeit.

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