Mit ihrer Veranstaltungsreihe "SPD fragt nach" waren jetzt Mitglieder des SPD-Kreisvorstands Rhein-Lahn um ihren Vorsitzenden Mike Weiland, der Kreistagsfraktion mit dem Vorsitzenden Carsten Göller und der SPD-Stadtratsfraktion mit ihrer Sprecherin Gabi Laschet-Einig am ehemaligen Güterbahnhofsgelände in Oberlahnstein zu Gast und informierten sich bei MEBEDO-Geschäftsführer der Rheinquartier GmbH & Co KG Dr. Thorsten Neumann aus erster Hand über die Vorhaben zur Entwicklung der arg herunter gekommenen Flächen.
Die Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik, kurz SGK, hat im Rhein-Lahn-Kreis einen neuen Vorsitzenden: Carsten Göller, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion und Ortsbürgermeister von Eschbach, hat das Amt vom langjährigen Amtsinhaber Raimund Friesenhahn (Dahlheim) übernommen. Neu besetzt sind auch die beiden Stellvertreterpositionen: Gisela Bertram (Nievern) und Evelin Stotz (Schiesheim) komplettieren den neuen Vorstand.
Die zentrale Aufgabe der SGK ist es, die SPDler in der Kommunalpolitik zu vernetzen, fortzubilden und bei Bedarf zu kommunalpolitischen Themen Stellung zu beziehen. In diesem Sinne wollen Göller und seine beiden Mitstreiterinnen in der nächsten Zeit auch wieder Angebote im Rhein-Lahn-Kreis forcieren. Geplant sind beispielsweise ein sozialdemokratisches Bürgermeistertreffen im Kreis, Fachvorträge und Infoveranstaltungen zu kommunalpolitischen Themen und mit Blick auf die Kommunalwahlen 2019 soll es ein Mentoringprogramm für junge Leute geben, die in die Kommunalpolitik einsteigen wollen.
Unterstützt wird die Arbeit der SGK auch von der Kreis-SPD mit ihrem Vorsitzenden Mike Weiland (Kamp-Bornhofen), der bereits in der Vergangenheit als Referent für die SGK aktiv war, und Landrat Frank Puchtler, der während seiner Zeit als SPD-Kreisvorsitzender auch stellvertretender Vorsitzender der SGK im Kreis war.
Vor dem Hintergrund der neuerlichen Debatte um die Finanzierung von "Tal Total" hat die SPD-Kreistagsfraktion um ihren Vorsitzenden Carsten Göller einen Antrag mit zwei Zielen in den Kreisausschuss eingebracht. Erstens sollen die Zuschussbeträge für die autofreien Raderlebnistage im Kreis erhöht werden und zweitens sollen die Zuschüsse künftig jedes Jahr zur Verfügung stehen.