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SPD Katzenelnbogen.

SPD informiert über Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen :

Service

Foto: Carsten Göller (re.) begrüßt zusammen mit der Referentin Sabine Witteriede-Gilcher (li.) die Gäste der Infoveranstaltung.

Die SPD entlang des Rheins und Bürgermeisterkandidat Carsten Göller kümmern sich im Rahmen von unterschiedlichen Veranstaltungen und mit Initiativen in den kommunalen Gremien um die Themen Pflege und Gesundheit. Zwei Punkte, die Menschen in ihrem persönlichen Umfeld klären können, sind Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen. Im Rahmen der Veranstaltungen zum Thema referierte Sabine Witteriede-Gilcher über verschiedene Möglichkeiten der Vorsorge durch Ver-fügungen und Vollmachten im Falle eines Pflegefalls. Sie konnte als Mitarbeiterin des Betreuungsvereins der Arbeiterwohlfahrt Rhein-Lahn e.V. zahlreiche Erfahrungen sammeln und so die Anwesenden in St. Goarshausen umfangreich über solche Maßnahmen und rechtliche Bedingungen informieren.
Dieses Thema ist nicht nur für die Menschen in der neuen Verbandsgemeinde wichtig. Doch fast 25 Prozent der Menschen der neuen VG sind heute schon 65 Jahre und älter. "Uns allen muss es möglich sein, so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung zu leben“, sagte Carsten Göller in seiner Begrüßung. Die örtliche SPD will sich in Zukunft verstärkt dafür einsetzen. „Durch rechtlich einwandfreie Verfügungen und Vollmachten können fast alle Eventualitäten geregelt werden und der Staat muss nicht eingreifen“, stellte Alexander Klein, Mit-glied des Verbandsgemeinderats Loreley, in Folge des Vortrags fest.
Durch eine Vorsorgevollmacht kann eine Person bestimmen, wie in Folge einer Krankheit oder eines Unfalls die eigene Pflege sowie die finanziellen Modalitäten geregelt werden sollen. Im Vorfeld legt die Person fest, wie vorzugehen ist, wenn man selbst nicht mehr entscheidungsfähig ist. Solche Regelungen können auch die Angehörigen entlasten, wenn es zu diesen extremen Situationen kommt. Wenn eine Vorsorgevollmacht nicht aufgesetzt wird, bestellt der Staat einen ehrenamtlichen oder hauptamtlichen Betreuer. Am Ende der Veranstaltung waren sich sowohl die Vertreter, als auch die zahlreichen Gäste, dass man hier sinnvolle Möglichkeiten hat, um dies zu verhindern und den eigenen Willen kundzutun.
Damit auch bei Unfällen der eigene Wille Berücksichtigung findet, empfahl die Referentin der AWO Rhein-Lahn, eine Info-Karte bei sich zu führen. Etwa in der Geldbörse. „Eine Info-Karte, dass eine Patientenverfügung oder eine Vorsorgevollmacht bestehen, in Verbindung mit einem Organspende-Ausweis wäre eine sinnvolle Idee und sollte auf Bundesebene weiter verfolgt werden“, so Carsten Göller am Ende der Veranstaltung.
Weitere Informationen zu Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen gibt es auch direkt beim AWO Betreuungsverein Rhein-Lahn in der Heinrich-Schlusnus-Str. 1 in Braubach.

 

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