SPD Katzenelnbogen

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Fraktion ärgert sich über ständigen Bewuchs der Ufermauern

Veröffentlicht am 28.09.2010 in Fraktion

Zum Ortstermin am Leinpfad trafen sich jetzt Mitglieder der SPD-Fraktion mit dem hiesigen Landtagsabgeordneten David Langner, der sich wegen des starken Bewuchses an der Ufermauer bereits wiederholt an das zuständige Wasser- und Schifffahrtsamt gewandt hat.

Es ist seit Jahrzehnten Angelegenheit der Bundeswasserstraßenverwaltung die Gebüsche und den Bewuchs unterhalb der Leinpfadkante, die immer wieder aus den Ufermauern entlang von Kamp-Bornhofen austreten, zu schneiden und zu entfernen. Das Wurzelwerk zerstört die Maueraufbauten und das Wasser sorgt bei entsprechenden Wasserständen für Ausspülungen, so dass sich unterhalb des Leinpfades immer wieder Hohlräume bilden. Diese Hohlräume bewirken nicht allzu selten, dass der Leinpfadbelag löchrig wird oder aufplatzt und genau hier liegt das Problem: Die Ortsgemeinde ist seit Jahrzehnten vertraglich gegenüber dem Bund verpflichtet, die Decke des Leinpfades Instand zu halten. Dies wird aber insbesondere auf dem Abschnitt zwischen dem Flüzerplatz und Bornhofen inzwischen nahezu zum Alltagsproblem und sorgt damit für hohe Unterhaltungskosten. „In früheren Jahren wurde der Bewuchs seitens der Verwaltung regelmäßig entfernt“, erinnerten sich jetzt beim Ortstermin mit dem Landtagsabgeordneten David Langner Ortsbürgermeister Frank Kalkofen und die Beigeordneten Mike Weiland und Peter Hohl. Damals waren vordergründig die Ausspülungen in den Mauern das Problem. „Heute kümmert sich der Wasserbau nur noch auf Nachfrage durch Bundestags- oder Landtagsabgeordnete um diese Aufgabe“, zeigten sich die Fraktionssprecher Jürgen Dedekind und Andreas Kahl wenig erfreut. Nelly Schneider und Walter Querbach befanden, es könne doch nicht sein, dass ehrenamtlich tätige Kommunalpolitiker mittels Abgeordneten ständig daran erinnern müssten, dass Behörden ihre Aufgaben erfüllen.

Dankbar ist die Fraktion aber dem hiesigen Abgeordneten David Langner, dass sich dieser nun schon im Rückblick auf die vergangenen Jahre wiederholt mit einem entsprechenden Schreiben an das zuständige Wasser- und Schifffahrtsamt gewandt hat. Von dort liegt zwischenzeitlich auch eine erste Rückmeldung vor, in der es heißt, dass der Außenbeamte kurzerhand gebeten werde, den Bewuchs in der Böschung zurück zu schneiden. Damit sei das aktuelle Problem sicherlich gelöst, so die Nachricht weiter. Auf Fotos soll der Umfang des Problems festgehalten werden, damit sich die Leitung des Wasser- und Schifffahrtsamtes ein Bild von der Situation machen kann. Danach wird die Behörde erneut auf den Abgeordneten zukommen. Es bleibe also abzuwarten, wie es in der schier unendlichen Geschichte weitergehe, stellte Ratsmitglied Willi Pusch fest. Inzwischen wurde nun der Bewuchs vom nördlichen Ortseingang bis zum Freibad entfernt. Die dringlichsten Stellen folgen allerdings erst von dort bis nach Bornhofen.


Wurzelwerk drückt an vielen Stellen den Belag des Leinpfades hoch und lässt diesen aufplatzen. Ärgerlich ist daran, dass die Gemeinde für die Instandhaltung aufkommen muss.

Fotos: Mike Weiland

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