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SPD Katzenelnbogen.

Welterbeticket könnte 2015 kommen :

Fraktion

Foto: Jürgen Dedekind

Bereits seit 2012 beschäftigt sich die SPD-Fraktion im VG-Rat Loreley um ihren Sprecher Mike Weiland mit der Idee zur Einführung eines Welterbetickets im ÖPNV. Gemeinsam mit der CDU in der VG St. Goar-Oberwesel hatte man hierzu zuletzt im Spätsommer vergangenen Jahres gleichlautende Beschlussanträge in die beiden Verbandsgemeinderäte eingebracht, mit denen man den Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) sowie die Verkehrsverbünde Rhein-Nahe (VRN) und Rhein-Main (RMV) dazu aufforderte, auf dem gesamten Gebiet des UNESCO-Welterbetals ein so genanntes Welterbeticket einzurichten. Das Welterbeticket soll den öffentlichen Personennahverkehr umfassen sowie darüber hinaus insbesondere zur Förderung des Tourismus die Sehenswürdigkeiten des Welterbegebietes miteinander verbinden.

Landesweit sind Infrastrukturminister Roger Lewentz auf Nachfrage der hiesigen SPD im Gebiet des VRM solche Gästetickets zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel in den Landkreisen Cochem-Zell und Ahrweiler bekannt. Lewentz berichtet darüber hinaus, dass die VRM GmbH derzeit Gespräche mit dem Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal und der Romantischen Rhein Tourismus GmbH im Hinblick auf ein Welterbeticket, das für Touristen auch die Nutzung des ÖPNV beinhalten soll.

Das neue Angebot könnte nach derzeitigem Stand der Verhandlungen zwischen allen Beteiligten einschließlich der Verkehrs- und Beherbergungsbetriebe 2015 eingeführt werden und soll sowohl verbesserte Mobilitätsangebote zu touristischen Zielen bringen als auch dem ÖPNV neue Fahrgäste zuführen. Vergünstigte Eintritte oder ähnliche attraktivitätssteigernde Anreize zum Kauf des Tickets liegen dabei jeweils in kommunaler Hand.

"Zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur zum Wohle der Gäste des Tales sowie der vom Tourismus geprägten Unternehmen wäre die möglichst rasche Einführung des Tickets sehr wichtig", erklärt Mike Weiland. Bleibt zu hoffen, so die SPD-Fraktion, dass die Kommunalen rechts und links des Rheins hier gemeinsame Sache machen und diese Chance nicht verstreichen lassen, sondern im Verhandlungsprozess zügig vorankommen.

 

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