SPD Katzenelnbogen

SPD Katzenelnbogen

SPD beantragt Anhörung zu Ultranet im Kreis

In den vergangenen Wochen und Monaten wurde intensiv über den geplanten Bau der Stromtrasse "Ultranet" informiert, diskutiert und berichtet. Die SPD-Kreistagsfraktion hat daher in einem Schreiben an Landrat Frank Puchtler die Durchführung einer Anhörung, vergleichbar der im Westerwaldkreis, beantragt. "Die öffentliche Debatte zeigt, dass viele Fragen unbeantwortet sind und die betroffenen Menschen Angst haben", so der SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag Carsten Göller. In der SPD erhofft man sich wichtige Antworten und man will eine gemeinsame Position für den Kreistag finden.

Bereits vor einigen Monaten hatte die SPD-Fraktion das Thema mit einer Anfrage auf die Agenda im Kreisausschuss gesetzt. Seitdem wurden viele neue Informationen in die Debatte gebracht. Die SPD sieht es daher als Notwendig an, das Thema in den Kreisgremien erneut zu beraten. „Gerade weil bekannt wurde, dass in vielen Regionen Erdkabel verlegt werden, nur in unserer Region nicht, muss man genau nachfragen, warum das ausgerechnet bei uns nicht gehen soll“, so Göller weiter.

Im Rahmen der Anhörung sollen Betroffene aus den Verbandsgemeinden Diez und Hahnstätten, Vertreter der Firma Amprion sowie unabhängige Experten zum Thema gehört werden. Darüber hinaus will die SPD in der Sitzung auch die Einflussmöglichkeiten des Kreises und der betroffenen Verbandsgemeinden als kommunale Planungsbehörden auf das laufende Planverfahren dargestellt bekommen.

Weihnachtsfeier 2016

Traditionell am 4. Advent fand auch 2016 die Weihnachts- und Jahresabschlussfeier des SPD Ortsvereins Kamp-Bornhofen beim „Singenden Wirt“ Werner Schreiner in Bornhofen statt.
Nach der Begrüßung der Mitglieder, Freunde und Gönner des Ortsvereins durch den Vorstand und einem Rückblick über das vergangene Jahr und dem obligatorischen Ausblick auf die Planungen 2017, fand man wieder Zeit und Gelegenheit sich in gemütlicher Runde zu unterhalten. Als besonderes Geschenk hatte der Nikolaus das Parteibuch für das Neumitglied Dinh Duong Nguyen, dem neuen Betreiber des Hotels „Deutsches Haus“ und zahlreiche Urkunden für langjährige Vereins- und Parteizugehörigkeit dabei.
Diese Dokumente wurden vom Ortsvereinsvorstand zusammen mit dem Ortsvereinsmitglied, SPD Landesvorsitzenden und Staatsminister Roger Lewentz übergeben.

Der SPD Ortsverein Kamp-Bornhofen wünscht Allen Leserinnen und Lesern ein gesundes, friedliches und erfolgreiches Jahr 2017.

Islamvortrag 2016

Kamp-Bornhofen. Zum wiederholten Male konnte der Vorstand der Kamp-Bornhofener SPD Vertreter der Ahmadiyya Muslim Jamaat Koblenz zu einem interessanten und aufschlussreichen Vortrag über die Lehren des Islam gewinnen. Im Multifunktionsraum des alten Bahnhofs wollten die Referenten unter der Überschrift "Stoppt den Terror - was lehrt der Islam über den Terrorismus?" den Zuhörern deutlich machen, dass der Islam keineswegs gleichzusetzen ist Terror. "Leider ist die Bevölkerung mittlerweile verunsichert und sieht jeden Muslim als potentiellen Attentäter an", bemerkte die stellvertretende SPD-Vorsitzende Nelly Schneider in ihrer Eröffnung.  Dies sei eine Diskriminierung mit dem Resultat, dass viele Menschen in die Arme rechter Gruppierungen getrieben würden. "Nur durch Aufklärungsarbeit wie am heutigen Abend kann solchen Vorurteilen begegnet werden", übergab Schneider an den Referenten des Abends, Waleed Khan, Verantwortlicher für Öffentlichkeitsarbeit der Ahmadiyya-Gemeinde.

"Ich danke Ihnen für Ihren Mut, an diesem Vortrag teilzunehmen", eröffnete Waleed Khan den Vortrag. Er sei sich bewusst, dass der Titel der Veranstaltung dem eigentlich vorherrschenden Bild des Islam widerspricht, denn die Mehrzahl der Bevölkerung in Deutschland setzte den Islam mittlerweile mit Terror und niederer Bildung gleich. Zur Verdeutlichung, dass die Lehre Mohammeds in keiner Weise Terror bedeutet, erläuterte Imam Khalid von der Ahmadiyya-Gemeinde Koblenz verschiedene Suren aus dem Quran, die den Muslimen eindeutig das Gegenteil von Terror lehren. Im Gegenteil sind zahlreiche Zitate und Verse aus der Glaubenslehre eindeutig dazu ausgelegt, Respekt und Verständnis zwischen den Menschen unterschiedlicher Religionen zu fördern. Niemand dürfe wegen eines anderen Glaubens leiden.  "Leider ist es in der Welt so, dass sich gegensätzliche Religionen oftmals bekämpfen", verdeutlichte der Imam. Ein großes Problem sei, dass sich das heutige Verhalten einiger Muslime in keiner Weise mit der eigentlichen Lehre des Propheten Mohammed vereinbaren lasse. "Mohammed sagte voraus, dass Muslime im Laufe der Zeit den Sinn des Islam vergessen werden", sagte Imam Khalid weiter. Heute werde der Begriff des Jihad oftmals falsch interpretiert als Aufruf zum Terror, was gänzlich falsch ist. Vielmehr rufen die 3 Stufen des Jihad in keiner Weise zum Terrorismus auf. Vielmehr solle der Jihad durch Gebete und Spenden egoistischen Neigungen und Tendenzen entgegnen (Größter Jihad). Der Große Jihad dagegen gebietet dem gläubigen Muslim die Argumentation mit dem Quran. Der Kleinste Jihad erlaubt die Selbstverteidigung, sobald Menschen wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Aufruf zum Terror geht nirgends aus dem Jihad hervor.

"Bedauerlicherweise beschränkt sich die vorherrschende Medienarbeit heute darauf, nur die schlechten Seiten des Islam hervorzuheben", gab Waheed Khan zu bedenken. Es sei quotenbringender, nur über Anschläge oder radikalisierte Islamisten zu berichten. Dabei befänden sich nur 0,002 % aller Muslime im Terror, aber auf diesem geringen Anteil angesichts ca. 1,6 Mrd. Muslime in der Welt läge der Focus. Dies mache auch die Öffentlichkeitsarbeit der muslimischen Verbände sehr schwer. Dabei sei es einfach nur erforderlich, sich einmal mit den Lehren des Islam auseinanderzusetzen und ihnen ohne Voreingenommenheit  zu begegnen. "Nur so kann ein gegenseitiges Verständnis aufgebaut und die Ängste genommen werden", appellierte Khan. Der Dialog zwischen den Religionen trage zum Frieden bei. Mit guten Argumenten könne man verhindern, dass sich die Menschen rechten Gruppierungen wie Pegida oder AfD zuwenden. Denn gute Argumente würden nicht in das Weltbild von Pegida passen. "Wir sollten nicht den Muslimen die Frage stellen, wie dem Terror zu begegnen sei, sondern dies müssen wir uns selbst fragen", brachte es eine Zuhörerin aus dem Publikum abschließend treffend auf den Punkt.

 

SPD Rhein-Lahn feierte Sommerfest in Filsen

In diesem Jahr hatte die Kreis-SPD um ihren Vorsitzenden Mike Weiland gemeinsam mit Horst Lewentz, dem Vorsitzenden des Ortsvereins Filsen, die Mitglieder, Freunde und Gönner der Partei in die Gemeinde an der größten Rheinschleife der Welt eingeladen. Zu feiern gab es bei der hiesigen SPD dieses Mal Einiges: Eine gewonnene Landtagswahl und eine beliebte und sympathische Ministerpräsidentin Malu Dreyer, mit Jörg Denninghoff und Roger Lewentz zwei gewonnene SPD-Direktmandate in den Wahlkreisen Koblenz-Lahnstein und Diez-Nassau, einen für den Rhein-Lahn-Kreis gut ausgehandelten Koalitionsvertrag, neue Mitglieder und Jubilare, die für ihre langjährige Treue zur SPD geehrt wurden.

SPD Rhein-Lahn feierte Sommerfest in Filsen

In diesem Jahr hatte die Kreis-SPD um ihren Vorsitzenden Mike Weiland gemeinsam mit Horst Lewentz, dem Vorsitzenden des Ortsvereins Filsen, die Mitglieder, Freunde und Gönner der Partei in die Gemeinde an der größten Rheinschleife der Welt eingeladen. Zu feiern gab es bei der hiesigen SPD dieses Mal Einiges: Eine gewonnene Landtagswahl und eine beliebte und sympathische Ministerpräsidentin Malu Dreyer, mit Jörg Denninghoff und Roger Lewentz zwei gewonnene SPD-Direktmandate in den Wahlkreisen Koblenz-Lahnstein und Diez-Nassau, einen für den Rhein-Lahn-Kreis gut ausgehandelten Koalitionsvertrag, neue Mitglieder und Jubilare, die für ihre langjährige Treue zur SPD geehrt wurden.