SPD Katzenelnbogen

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SPD im Gespräch: Mit der Landwirtschaft sprechen, statt über sie

Vertreter der SPD-Kreistagsfraktion haben sich mit dem Vorstand des Bauern- und Winzerverbandes Rhein-Lahn zu einem informativen Gedankenaustausch getroffen. Im Gespräch wurden zahlreiche Themen diskutiert, Informationen ausgetauscht und vielfach gemeinsame Positionen festgestellt. „Uns ist es wichtig, mit der Landwirtschaft zu sprechen, statt immer nur über sie, wie das leider viel zu oft gemacht wird“, fasst Carsten Göller, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, das Ansinnen des Gesprächs zusammen.

Neben Wetterkapriolen und der häufig schwierigen Erlössituation schilderten der Vorsitzende der Bauernschaft im Kreis, Horst Klöppel, sowie Geschäftsführer Armin Geisel, dass die Art und Weise der öffentlichen Diskussionen über die Landwirtschaft das größte Problem für zahlreiche Berufskollegen sind. Dies hat direkte Auswirkungen auf den Berufsstand, da beispielsweise Fachkräfte und Hofnachfolger fehlen, erläuterte Klöppel. Dazu stellte Michael Schnatz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Diez fest: „Leider werden viele Diskussionen, nicht nur zum Thema Landwirtschaft, viel zu überzeichnet geführt. Da sollten alle einmal überlegen, wie wir als Gesellschaft miteinander umgehen.“

Kreis-SPD: Gehemigungen der rechtsrheinischen Bahntunnel überprüfen - Antrag an Kreisverwaltung gestellt

In der Rhein-Lahn-Zeitung vom 04.03.19 wurde darüber berichtet, dass für die linksrheinischen Bahntunnel zwischen St. Goar und Oberwesel offenbar keine gültigen Genehmigungen vorliegen. Die SPD im Rhein-Lahn-Kreis hat das zum Anlass genommen und eine Überprüfung der Genehmigungen der rechtsrheinischen Bahntunneln an Loreley und Rossstein gefordert. Fraktionsvorsitzender Carsten Göller und SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland haben dazu bereits ein erstes Gespräch mit Landrat Frank Puchtler geführt.

Göller hat nach dem Gespräch für die Sitzung des Kreisausschusses am 11. März 2019 eine Anfrage an die Verwaltung gestellt. Er will wissen, welche Genehmigungen für die Tunnel der Kreisverwaltung derzeit vorliegen. Ob die Genehmigungen für den heutigen Verkehr sowie den von der Deutschen Bahn in Aussicht gestellten Verkehr überhaupt ausreichen und ob die Sicherheitsvorkehrungen der Tunnel auf dem aktuellen Stand sind. „Der Brand eines Güterzugs in Unkel hat gezeigt, was auf der Rheinstrecke passieren kann“, erinnert Göller im Antrag an die Kreisverwaltung.

SPD macht sich ein Bild am Ort des Geschehens
Foto: Peter Wendling

Auf Einladung des SPD Ortsvereinsvorsitzenden Peter Wendling trafen sich Mitglieder des Ortsvereins / der SPD Fraktion in Bornhofen, um sich vorort vom Ortsbürgermeister in die aktuelle Situation nach den Starkregenschäden vom Mai 2016 einweisen zu lassen.

Kalkofen erläuterte die Sachlage, die er kurz zuvor an selber Stelle vom Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley und seinen Fachleuten dargelegt bekam.

Ein wesentlicher Punkt besagte, dass im Zuge der derzeitigen Baumaßnahmen der VG, weiterer Handlungsbedarf an den in diesem Bereich verbauten Wasserleitungen erkannt wurde. Daher ist es sinnvoll, diese Instandhaltungsmaßahme gleich in Angriff zu nehmen. Nach aktuellen Erkenntnissen wird sich dadurch die Fertigstellung der Straße vermutlich um einige Tage verzögern.

Alles in Allem wurde jedoch auch deutlich, dass es sich bei der aktuellen Baumaßnahme nicht um ein Routineprojekt handelt. Überführung, Unterführung, Bypass u.v.m waren die Schlagworte, mit denen der zeitliche Ablauf der Baumaßnahmen beschrieben wurde.

Aber bei allen hochkomplexen technischen Details gibt es Lichtblicke in Bezug auf die Kosten der übrigen Sanierungsmaßnahmen für die Privatanlieger. Nach aktueller Lage werden die Gesamtkosten alleinig von der Kirche und der öffentlichen Hand getragen. Somit konnte ein Herzensanliegen der heimischen SPD verwirklicht werden. Die privaten Anlieger werden vor den Kosten bewahrt, die durch Naturereignisse verursacht wurden und zu Schäden an jahrhundertealten Anlagen tief unter den Häusern führten.

Nach dem einstimmigen Ratsbeschluss bei der letzten Sitzung des Ortsgemeinderates waren sich alle Fraktionen einig, dass hier zwischen Kreis- Verbands- und Ortsgemeinde zwar sehr spät, aber immerhin im Ergebnis für die Anlieger positiv, ein vernünftiges weiteres Vorgehen erarbeitet werden konnte.

Alternative Bestattungsformen im ländlichen Raum im Kommen

SPD informierte sich im Rhein-Taunus Krematorium Dachsenhausen

Alternative Bestattungsformen zur Sargbestattung nehmen immer mehr zu. Gerade im ländlichen Bereich steigt die Zahl der Urnenbestattungen im Vergleich zur Stadt. "Was einst Ende der 90er Jahr vom damaligen Verbandsgemeinde-Bürgermeister Hans-Dieter Ilgner (SPD) als zunächst etwas belächelte Idee an einem ehemaligen Bundeswehrstandort geboren wurde, ist heute in Dachsenhausen zu einer Erfolgsstory geworden. Dort steht eines der bundesweit führenden und bedeutendsten Krematorien", unterstreichen SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland und Braubachs ehemalige Stadtbürgermeisterin Rita Wolf nun nach einem gemeinsamen Besuch des Rhein-Taunus Krematoriums. Nicht zuletzt haben beide Kommunalpolitiker auch in deren Eigenschaft als Verbandsgemeinderatsmitglieder Berührungspunkte mit der Einrichtung.