RHEIN-LAHN-KREIS/BERLIN | Die Hans-und-Traute-Matthöfer-Stiftung in der Friedrich-Ebert-Stiftung schreibt, so der Vorsitzende der SPD Oberneisen Frank Puchtler zum ersten Mal den Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik aus. Er wird im Februar 2015 in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin verliehen.
Schöner könnte sich unsere Heimat kaum präsentieren. Diesen und noch viele andere Einblicke ins Rheintal zeigen sich dieses Mal im Rahmen der Genuss-Wanderung der SPD Kamp-Bornhofen, hier (v. r. n. l.) die SPD-Vorstandsmitglieder Michael Wendling, Marcel Heilscher, Peter Runkel und Mike Weiland bei der Vorbereitungstour.
Foto: Jürgen Dedekind
SPD-Fraktion im VG-Rat Loreley
"Die jetzt getroffene Entscheidung der Versammlung des Zweckverbands 'Oberes Mittelrheintal', dessen Geschäftsstelle entgegen des ersten Beschlusses nun doch in St. Goarshausen zu belassen, ist goldrichtig", begrüßt SPD-Fraktionssprecher Mike Weiland die revidierte Entscheidung und zeigt sich erleichtert, dass die Sache am Ende doch noch eine gute Wende für die rechte Rheinseite genommen hat. Der Einsatz seiner Fraktion nach der ursprünglichen Entscheidung im Frühjahr dieses Jahres, wonach die Geschäftsstelle von St. Goarshausen nach St. Goar verlegt werden sollte, habe sich gelohnt, führt Mike Weiland weiter aus. Außerdem habe der Erste Beigeordnete der VG Loreley, Hans-Josef Kring (SPD), nach Informationen der Fraktion gut und sachlich die Interessen der rechten Rheinseite vertreten, lobt Weiland weiter.
Foto: SPD-Archiv
Das gemeinsame ALFA-Konzept der Verbandsgemeinden Loreley und Nastätten soll eine Verlängerung der Probephase erfahren und darüber hinaus auch eine weitere Landesförderung in Höhe von 15.000 EUR erhalten. Einen entsprechenden Bewilligungsbescheid kündigte jetzt der zuständige Infrastrukturminister Roger Lewentz auf Anfrage der SPD-Fraktion im VG-Rat Loreley an.
Zuvor hatte sich SPD-Fraktionssprecher Mike Weiland mit einem Schreiben an den zuständigen Staatssekretär Günter Kern gewandt und um Sachstandsauskunft gebeten, wie das Land die Zukunft des "Anruf-Linien-Fahrt-Verkehrs" in den beiden Verbandsgemeinden sieht. Die SPD hatte in diesem Schreiben dafür plädiert, die Probephase des Konzeptes zu verlängern, dass man nach vollen zwei Jahren Betrieb ausreichend Fakten habe, um Resümee ziehen, das Projekt bewerten, Stellschrauben verändern und dann endgültige Zukunftsentscheidungen treffen zu können.
Roger Lewentz und Günter Kern kündigten nun an, dass auch das Land die Fortführung der Probephase des Projektes bis Ende 2015 unterstütze. Zur Sicherung der Projektfortführung stelle das Land zur anteiligen Aufwandsdeckung der beiden Verbandsgemeinden in Kürze nochmals den Festbetrag zur Verfügung, knüpfe die Zahlung allerdings an Auflagen, die die SPD-Fraktion ausdrücklich unterstützt: Die Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit sei notwendig, damit das Projekt an Bekanntheit gewinnt. Auch sollten schon während der Projektlaufzeit Anpassungen an die konkreten Verkehrsbedarfe erfolgen, so etwa die Zielgruppe der Fahrgäste durch ergänzende Gestaltung des Haltestellennetzes oder der Fahrtzeiten breiter aufgestellt werden.
Weitere Linienkonzepte im Rhein-Lahn-Kreis vor Veränderungen
Der Rhein-Lahn-Kreis beabsichtigt mit dem Fahrplanwechsel zum Dezember 2015 die Linienbündel Einrich und Nastätten–Loreley–Braubach neu zu gestalten. Die künftigen Linienkonzepte sehen danach die Säulen Bahnverkehr, Hauptliniennetz Bus-Regio-Linien mit schnellen Verbindungen auch am Wochenende zwischen Grund- und Mittelzentren und als Anschluss an die Bahnlinien und das Lokale Netz mit Andienung aller Gemeinden von Montag bis Freitag zu den Schulstandorten und Grund- bzw. Mittelzentren vor. Eine weitere Option wären die so genannten Alternativen Verkehrsdienste, beispielsweise rufgesteuert im 2-Stunden-Takt als Ergänzung der Linienverkehre, vor allem am Abend oder am Wochenende und in den Ferien als "Ersatz" der Schulbusse. Hier würde das ALFA-Konzept der Verbandsgemeinden Loreley und Nastätten hineinpassen, wenn es sich bis dahin bewährt hat.