SPD Katzenelnbogen

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SPD-Resolution zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung im Rhein-Lahn-Kreis in Mainz übergeben

Aufgrund der immer akuter werdenden mangelnden Versorgung mit Hausärzten im Rhein-Lahn-Kreis, aktuell insbesondere im Bereich der Verbandsgemeinden Nastätten und Loreley, hat der SPD-Kreisvorsitzende Mike Weiland nun bei einem Gespräch mit der rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler in Mainz, an dem auch die beiden Landtagsabgeordneten Roger Lewentz und Jörg Denninghoff teilnahmen, eine Resolution übergeben. Diese war wenige Tage zuvor beim SPD-Kreisparteitag einstimmig verabschiedet worden und beinhaltet klare Forderungen an die Kassenärztliche Vereinigung (KV) und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung durch Ärzte und Kliniken. „Gemeinsam mit den Menschen, die derzeit auch eine Online-Petition zur Bekämpfung des Ärztemangels im ländlichen Raum auf den Weg gebracht haben, möchte die SPD mit der Resolution diesen den Rücken stärken, aber auch gleichzeitig ihrem Unmut Ausdruck verleihen“, so Mike Weiland.
 

SPD fordert 10-Jahres-Planung der Kassenärztlichen Vereinigung bis 2030

Bei einem Gespräch mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) auf Einladung des SPD-Kreisvorsitzenden Mike Weiland in Kestert gemeinsam mit Vertretern der SPD-Verbandsgemeinderatsfraktion Loreley hat der Kreisvorsitzende die KV aufgefordert, kurzfristig eine 10-Jahres-Planung zur Sicherstellung der Ärztlichen Versorgung im Kreis zu erarbeiten und auf den Tisch zu legen. „Immer mehr Praxisschließungen und mehrere Tausend Patienten ohne Hausarzt in unmittelbarer Nähe, die derzeit gerade im Mittelbereich St. Goarshausen, dem die Verbandsgemeinden Nastätten und Loreley angehören, müssen die KV zum schnellen Handeln zwingen“, so die klare Aufforderung von Weiland an die KV, endlich spürbar tätig zu werden.

50 % der Hausärzte im Kreis sind 60 Jahre und älter; 12 % davon sogar über 70 Jahre alt. Mike Weiland sieht hier die KV in der Pflicht: „Es ist schließlich absehbar, dass aufgrund der Altersstruktur der Hausärzte im Rhein-Lahn-Kreis in den kommenden Jahren eine noch größere Bugwelle der Unterversorgung auf die Menschen zurollt.“ Hier muss man über Verbandsgemeindegrenzen hinweg agieren. Es könne auch nicht sein, dass mehr und mehr ein Bieterwettbewerb zwischen den Gemeinden und Städten unter dem Motto ‚Welche Kommune kann interessierten Hausärzten die höchste finanzielle Unterstützung bieten?‘ entstehe. Die Kommunen sind alle nicht auf Rosen gebettet.

SPD-Fraktion im VG-Rat Loreley

Fraktionsvorsitzender Mike Weiland: SPD hat Prüfung zur ganzjährigen Anbindung des Loreley-Plateaus an den ÖPNV angestoßen

Bislang war das Loreley-Plateau nur vom 30. März bis 31. Oktober eines jeden Jahres in den ÖPNV eingebunden, so dass in der übrigen Zeit keine Gäste mit dem Bus von St. Goarshausen zum Besucher-Zentrum oder zurück fahren können. Dies wird sich dank des Einsatzes von SPD-Fraktionschef im Verbandsgemeinderat Loreley Mike Weiland wohl künftig ändern. „Wer einen ganzjährigen Betrieb in der verbandsgemeindeeigenen Gastronomie auf den Weg bringen will, muss auch dafür sorgen, dass neben dem Pkw- auch der Busverkehr gewährleistet wird“, so Mike Weiland.

SPD: Ehrenamtliche Vereine und Gruppen brauchen beim Erhalt der Brauchtumsumzüge Unterstützung

Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Saal des Landgashofes Liebeneck in Osterspai, denn das Interesse der im Karneval und in der Brauchtumspflege aktiven Vereine, Privatgruppen und Gemeinden in der Verbandsgemeinde Loreley und im Rhein-Lahn-Kreis an Informationen war groß. Sie alle waren der Einladung der SPD um deren Fraktionsvorsitzenden im VG-Rat Loreley und Kreisvorsitzenden Mike Weiland gefolgt, um sich über die Auflagen für Karnevals- und Festwagen bei Brauchtumsumzügen zu informieren. „Uns ist es sehr wichtig, die Ehrenamtlichen wo es nur geht zu unterstützen und ihnen fachkundige Hilfe anzubieten, denn das Ehrenamt hält unsere Gesellschaft zusammen“, so Mike Weiland.

SPD vor Ort: Besuch bei der Amts-Apotheke in Nastätten

Die medizinische Versorgung der Menschen in unserer Region steht vielfach im Blickfeld kommunalpolitischer Debatten. Häufig wird dabei vom Mangel an Haus- und Fachärzten berichtet und überlegt, was getan werden muss. Um den Blick in der Diskussion zu weiten, hat die SPD-Kreistagsfraktion mit Vertretern der SPD in der VG Nastätten die Amts-Apotheke in Nastätten besucht. Apothekerin Theresa Minor begrüßte die Gäste und erläuterte auf einem Rundgang die Arbeit in der Traditionsapotheke. Minor hat die Leitung der Apotheke im Sommer von ihrem Vater Rainer Dreis übernommen. Ins Auge gefallen sind die Erweiterung der Apotheke aus dem Jahr 2015 und das automatische Medikamentenlager mit dem Namen „Rowa Vmax“. Hier werden einzelne Packungen vollautomatisch eingelagert und auf Anforderung direkt hinter dem Tresen ausgeworfen