SPD Katzenelnbogen

SPD Katzenelnbogen

Rheinisches Brauchtum des Straßenkarnevals in Gefahr
Foto SPD-Archiv

Nach Informationen des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz ist ab der Session 2019 / 2020 für die Teilnahme von Karnevalswagen bei Umzügen auf öffentlichen Straßen eine Betriebserlaubnis sowie ein Brauchtumsgutachten zwingend erforderlich.

Das bedeutet, dass die Anhänger einschließlich der Aufbauten von einem amtlich anerkannten Sachverständigen für den Kraftfahrzeugverkehr oder einem Prüfsachverständigen eines benannten Technischen Dienstes begutachtet werden müssen und zunächst eine Betriebserlaubnis erteilt werden muss. Dies ist mit erheblichen Kosten verbunden.

Hinzu kommt ein Brauchtumsgutachten, welches ebenso einmalige und jährlich wiederkehrende Kosten verursachen wird.

Diese notwendigen Ausgaben könnten dazu führen, dass sich die betroffenen Karnevalsgruppen eine Teilnahme am Umzug finanziell nicht mehr leisten können und auf die Mitwirkung verzichten müssen.

Die Pflege des traditionsreichen rheinischen Brauchtums der Karnevalsumzüge mit Wagen und Anhängern stellt aus Sicht der SPD Fraktion einen wesentlichen Baustein der heimischen Identität dar und sollte unter allen Umständen aufrecht erhalten werden.

Daher wird die SPD Fraktion in der kommenden Sitzung des Ortsgemeinderates Kamp-Bornhofen einen Antrag zur finanziellen und organisatorischen Unterstützung der betroffenen Karnevalsgruppen einbringen, um ein Aussterben dieses rheinischen Brauchtums in Kamp-Bornhofen zu verhindern.

SPD macht sich ein Bild am Ort des Geschehens
Foto: Peter Wendling

Auf Einladung des SPD Ortsvereinsvorsitzenden Peter Wendling trafen sich Mitglieder des Ortsvereins / der SPD Fraktion in Bornhofen, um sich vorort vom Ortsbürgermeister in die aktuelle Situation nach den Starkregenschäden vom Mai 2016 einweisen zu lassen.

Kalkofen erläuterte die Sachlage, die er kurz zuvor an selber Stelle vom Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley und seinen Fachleuten dargelegt bekam.

Ein wesentlicher Punkt besagte, dass im Zuge der derzeitigen Baumaßnahmen der VG, weiterer Handlungsbedarf an den in diesem Bereich verbauten Wasserleitungen erkannt wurde. Daher ist es sinnvoll, diese Instandhaltungsmaßahme gleich in Angriff zu nehmen. Nach aktuellen Erkenntnissen wird sich dadurch die Fertigstellung der Straße vermutlich um einige Tage verzögern.

Alles in Allem wurde jedoch auch deutlich, dass es sich bei der aktuellen Baumaßnahme nicht um ein Routineprojekt handelt. Überführung, Unterführung, Bypass u.v.m waren die Schlagworte, mit denen der zeitliche Ablauf der Baumaßnahmen beschrieben wurde.

Aber bei allen hochkomplexen technischen Details gibt es Lichtblicke in Bezug auf die Kosten der übrigen Sanierungsmaßnahmen für die Privatanlieger. Nach aktueller Lage werden die Gesamtkosten alleinig von der Kirche und der öffentlichen Hand getragen. Somit konnte ein Herzensanliegen der heimischen SPD verwirklicht werden. Die privaten Anlieger werden vor den Kosten bewahrt, die durch Naturereignisse verursacht wurden und zu Schäden an jahrhundertealten Anlagen tief unter den Häusern führten.

Nach dem einstimmigen Ratsbeschluss bei der letzten Sitzung des Ortsgemeinderates waren sich alle Fraktionen einig, dass hier zwischen Kreis- Verbands- und Ortsgemeinde zwar sehr spät, aber immerhin im Ergebnis für die Anlieger positiv, ein vernünftiges weiteres Vorgehen erarbeitet werden konnte.

Auch im 3. Bauabschnitt Rheinvorgelände wird fleißig gearbeitet
Foto: Jörg Lampert

Nicht nur die Rodungsarbeiten im zukünftigen Gewerbegebiet sind bereits abgeschlossen, nein auch im Bereich des 3. Bauabschnittes des Rheinvorgeländes wurden als vorbereitende Maßnahmen einige Bäume gefällt.

Wie der Ortsbürgermeister Frank Kalkofen den Vertretern der heimischen SPD auf Anfrage des Fraktionsvorsitzenden Peter Wendling im Rahmen eines Ortstermins erläuterte, wurden die Vorarbeiten vom Welterbebad beginnend in südlicher Richtung bereits ausgeführt.

Die eigentlichen Abgrabearbeiten werden in Kürze im Bereich des Schwimmbades beginnen, um, so die derzeitige Planung, zu Beginn der Freibadsaison hier bereits einen großen Fortschritt erreicht zu haben. Im Rahmen des Hochwasserschutzes wird entlang des Rheins bis nach Bornhofen neuer Retentionsraum und eine Parkanlage für Einheimische und Gäste entstehen.

Trotz der notwendigen Einplanung einer Sperrzone, in der einige Anlieger nicht bereit waren ihr Grundstück zu verkaufen, und erneut notwendiger Umplanungen im Bereich des Tennisvereins aufgrund von Anliegereinwänden, freut sich die heimische SPD auf die Baumaßnahme in den nächsten Monaten. Immerhin werden seitens des Landes Rheinland-Pfalz ca. 2,7 Mio Euro in unserer Heimatgemeinde investiert.

Auch hier entsteht wieder ein Stück Zukunft für Kamp-Bornhofen und eine Verbesserung für alle Mitbürgerinnen und Mitbürger.

SPD Ortsverein im Dialog

Am 14. Februar 2019 trafen sich Mitglieder des SPD Ortsvereins mit Vertretern der Grundschule Kamp-Bornhofen.

Auf Einladung des Ortsvereinsvorsitzenden Peter Wendling kamen die Schulleiterin Frau Tauber, sowie Frau Schneider und Frau Heimes vom Schulelternbeirat und vom Förderverein zum Gedankenaustausch in den Multifunktionsraum im Bahnhof.

Nach Vorstellungsrunde und Austausch der bekannten Fakten, wie z.B. Entwicklung der Schülerzahlen in den kommenden Jahren, Haushaltsmittelansätze und Investitionen im Bereich der Grundschule, kam man schnell zu den Problembereichen, in denen die eigentlich für eine Schule zuständige Verbandsgemeinde als Schulträger nichtmehr weiterhelfen kann.

Manpower für eigene Verschönerungsarbeiten, finanzielle Unterstützung des Fördervereins zur Anschaffung „besonderer“ Materialien usw. Auch die Beteiligung der Grundschule am Umwelttag der Ortsgemeinde und der örtlichen Jusos war ein Gesprächsthema, bei dem schnell und kreativ gemeinsame Aktivitäten identifiziert und beschlossen wurden.

Am Ende der Gesprächsrunde zogen alle Beteiligten eine sehr positive Bilanz und vereinbarten einen regelmäßigen Gedankenaustausch jeweils zum Beginn eines neuen Schuljahres.

 

 

Verkauf des Jahres-Kalenders 2018 beim Turmblasen
Mitglieder des SPD Ortsvereins beim Weihnachtsmarkt am Verkaufsstand

Der vom SPD Ortsverein Kamp-Bornhofen aufgelegte Jahreskalender 2018 wurde am vergangenen Wochenende auf dem Weihnachtsmarkt rund um das Hotel Kurfürst zum Verkauf angeboten. Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger interessierten sich dabei auch für die Entstehungsgeschichte dieses Kalenders. Die Ortsvereinsmitglieder Sadia Ibrahim, Marchel Heilscher und Peter Runkel gaben bereitwillig Auskunft.

Mehrere einheimische Fotografen stellen Anfang 2017 dem SPD Ortsverein ihre kleinen Kunstwerke zur Verfügung.

Aus den 30 Vorschlägen an typisch Kamp-Bornhoferner Motiven konnten im April im Rahmen einer Ausstellung im Bahnhof und eines allgemeinen Votings jeweils die 12 persönlichen Favoriten ausgewählt werden. Von dieser Wahlmöglichkeit machten mehr als 50 Mitbürgerinnen und Mitbürger Gebrauch.

Die 12 Motive mit den meisten Stimmen wurden dann zum Jahreskalender 2018 zusammengestellt und produziert.

Viele Besucher des Weihnachtsmarktes nutzten die Gelegenheit bei Glühwein, Plätzchen und weihnachtlicher Musik der Kolping-Kapelle ein schönes Weihnachtsgeschenk für sich selbst oder Freunde und Bekannte zu erwerben.

So können Menschen in Nah und Fern ein Jahr lang sehen, in welcher wunderbaren Gegend die Kamp-Bornhofener Bevölkerung leben darf.